DiE
Deutschlehrende in der Erwachsenenbildung

Wer wir sind


Wir sind Deutschlehrende und BasisbildnerInnen in der Erwachsenenbildung und arbeiten mit MigrantInnen und Flüchtlingen zwischen 14 und 65 Jahren.
Wir haben uns diesen Job ausgesucht, weil wir es lieben, Menschen beim Erwerb neuer Fähigkeiten und Kenntnisse zu unterstützen und auf ihrem Weg in ihr neues Leben in Österreich zu begleiten.

 

Wir leisten mit Sprach-, Lese- und Schreibunterricht einen wichtigen Beitrag  für unser aller Zusammenleben in diesem Land.


Das Unterrichten in Deutsch-, Alphabetisierungs- und Basisbildungskursen kann eine äußerst erfüllende Aufgabe sein.

Es heißt nicht nur viel Idealismus und Hingabe, hundertfünfzigprozentige Präsenz, viel Vor- und Nachbereitung und eine Menge Geduld aufzubringen, sondern es bedeutet auch wunderbar spannende Begegnungen und interessanten Austausch mit Menschen aus aller Welt. 

 

Aber es bedeutet leider auch schlechte Bezahlung und jede Menge unbezahlte Arbeit, teilweise unzumutbare Arbeitsbedingungen und durch die auf maximal ein bis zwei Jahre beschränkten Projekte, immer nur befristete Verträge oder regelmäßige Kündigungswellen mit drohender Arbeitslosigkeit, häufigem Jobwechsel und dadurch keinerlei längerfristige Planungssicherheit des Privatlebens.
Freie DienstnehmerInnen erhalten unter dem beschönigenden Titel „Aufwandsentschädigung“ oft nicht einmal den gesetzlichen Mindestlohn, und das ohne jede Sozialversicherung.
Die bezahlten Stundenlöhne werden nur in unregelmäßigen Abständen erhöht, von Inflationsangleichung keine Spur.


Das finden wir ungerecht und möchten unsere Situation verbessern. 


Unser Motto lautet „Bildung & Gerechtigkeit“ und wir fordern eine Verbesserung der Lern- und Arbeitsbedingungen in den Kursen bei fairer Entlohnung.